Waterloo
(Canada) - Den einen gilt die Theorie, nach der es nicht nur ein
einziges sondern unzählige Universen gibt als Pseudowissenschaft. Andere
halten sie durchaus für plausibel und vorstellbar. Kanadische
Wissenschaftler testen derzeit erstmals mit Computersimulationen die
Theorie um nach überprüfbaren Vorhersagen der Konsequenzen der Existenz
multipler Universen zu suchen.
Stark zusammengefasst kann die Grundidee der Vorstellung multipler Universen derart beschrieben werden, dass alles am Anfang aus energetisiertem Vakuum bestand. Ähnlich wie Wasser in einem Kochtopf, begann diese Energie das Vakuum zu erhitzen und es entstanden unterschiedliche Blasen. Jede dieser Blasen enthielt wiederum eine unterschiedliche Form von Vakuum - einige beinhalteten mehr, andere weniger Energie, die wiederum die jeweiligen Blasen dazu brachte, sich auszudehnen. Einige dieser Blasen stießen unweigerlich zusammen, andere bildeten selbst kleinere Nebenblasen. Vielleicht waren die Blasen weit voneinander entfernt, vielleicht waren sie sich sehr nahe und bildeten (schaumartige) Ansammlungen aber zugleich auch Orte, an denen es kaum oder gar keine dieser Blasen gab.
Tatsächlich basiert die Theorie vieler Universen weniger auf fantastischen Ideen sondern auf physikalischen Vorstellungen und beinhaltet zugleich die derzeit anerkannte Theorie von der Ausdehnung des uns bekannten Universums. Auch diese kosmische Ausdehnung, die Sekundenbruchteile nach dem sogenannten Urknall das bis dahin nur wenige Nanometer große Universum auf unvorstellbare Größe ausdehnte (und immer noch ausdehnt), wurde - so die gängige Theorie - von einer Vakuum-Energie, dem sogenannten "Inflationfeld", befeuert.
Und warum wussten alte zivilisationen das schon ?
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